01 – Ashvini

„Pferdemenschen“
Gottheiten: Die Ashvins (göttliche Zwillinge)
Fixstern: Hamal und Sheratan im Sternbild Widder
Shakti: die Fähigkeit, etwas schnell erreichen zu können
Obere Ebene: Geschöpfe, die geheilt werden sollen
Untere Ebene: Heilmethoden
Ergebnis: die Welt wird frei von Elend und Krankheiten

Die beiden Ashvins waren Zwillingssöhne des Sonnengottes Surya und seiner Frau Saranya, Göttin der Dämmerung und der Wolken. Sie waren die ersten Geschöpfe des neu erschaffenen Universums und besaßen die Macht und das Bewusstsein, ihren Mitgeschöpfen zu helfen, insbesondere sie zu heilen. Die „obere Ebene“ bringt stets eine göttliche Inspiration oder das spirituelle Bewusstsein bezogen auf das jeweilige Nakshatra zum Ausdruck. Aus spiritueller Sicht existieren Geschöpfe, die geheilt werden sollen. Die „untere Ebene“ zeigt, was geschieht, wenn der göttliche Wille der oberen Ebene sich auf der Erde zum Ausdruck bringt: es werden Heilungsmethoden für die Probleme der Geschöpfe ersonnen und zur Anwendung gebracht. Die Shakti dieses Nakshatras deutet an, dass man dabei schnell und zügig vorgehen sollte. Planeten in Ashvini haben die Fähigkeit dazu.

Ketu strebt die endgültige spirituelle Befreiung und Erlösung vom Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt an. Rajas als motivierende Qualität möchte Dinge initiieren, möchte aktiv handeln und gestalten. Ziel ist Dharma, die Erfüllung des Lebenssinns. Die Vorgehensweise ist schnell, flink und leicht. In Krisen- und Stresssituationen verhält sich Ashvini seiner Yoni-Qualität gemäß unbeständig, sich sehr schnell bewegend, kriegerisch, unter Umständen auch panisch.

Foto Wikipedia

Vor allem, wenn der Mond im Nakshatra Ashvini steht, ist das Bewusstsein von diesen Qualitäten geprägt. Der Mensch sieht die Welt durch die „Ashvini-Brille“. Der quirlige Schauspieler Michael J. Fox ist mit dem Mond in diesem Nakshatra geboren und kämpft mit viel Humor und Energie für die Erforschung neuer Heilmethoden der Parkinson-Krankheit, an der er selbst seit über 20 Jahren leidet.