Aspekte

Astrologische Aspekte sind Winkelbeziehungen der Planeten untereinander. Sie zeigen die gegenseitige Beeinflussung und wechselseitige Beziehung zwischen zwei oder mehr Planetenprinzipien.

Die Aspekte geben Aufschluss über die Qualität der Verbindung zweier oder mehr Planeten, die als Herausforderung, Chance, Talent oder Sensitivität angesehen werden kann. Es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Aspekte.

Die Gesamtheit aller Aspekte in einem Horoskop ergibt das Aspektbild, die tiefliegende, unbewusste Lebensgrundmotivation. Aspekte dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern wir müssen immer die gesamte Figur miteinbeziehen. Einzelne Aspekte werden nur dann gedeutet, wenn sie vom gesamten Aspektbild losgelöst sind.

Aspektfarben

Damit das Aspektbild auch mit unseren Sinnen erfassbar wird, zeichnen wir die verschiedenen Aspektarten in vier Farbtönen, die farbpsychologisch begründet sind:

Einseitige Aspekte

entstehen, wenn zum Beispiel der Mond auf 26° Löwe und der Uranus auf 20° Widder stehen: die Distanz beträgt 6° zum exakten Trigon-Aspekt. Der Mond bildet einen Aspekt zu Uranus (der Mond-Orb für das Trigon beträgt 8°), jedoch hat Uranus keinen Aspekt mehr zum Mond, denn er hat für das Trigon nur einen Orb von 4°.

Dieses Trigon wird in das Horoskop zur Hälfte gestrichelt eingezeichnet (vom Mond als durchgehender Strich, vom Uranus als unterbrochene Linie) und kennzeichnet einen einseitigen oder auch „Einweg-Aspekt“. Der Mond kann in diesem Fall Uranus anreizen, umgekehrt kann aber Uranus nicht den Mond anreizen. Es handelt sich um eine Einbahnstraße, der Energiefluss ist einseitig, verläuft nur in eine Richtung. Durch Entwicklung und Bewusstwerdung wird ein Rückfluss der Energie (vom Uranus zum Mond) möglich.

Die einzelnen Aspekte